
Die Osteopathie am Kleintier

Haustiere und Hitze: Tipps zum Schutz und zur Fürsorge

Hunde sind neugierige und verspielte Tiere, die oft dazu neigen, Dinge zu erkunden und zu schnüffeln, die potenziell giftig sein können. Als Hundebesitzer ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass es viele Substanzen gibt, die für Hunde giftig sein können und fallweise ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. In diesem Artikel werden die Risiken, Symptome und Präventionsmaßnahmen für Vergiftungen bei Hunden näher betrachtet.
Risiken für Vergiftungen bei Hunden
Es gibt viele potenziell giftige Substanzen, die für Hunde eine Gefahr darstellen können. Dazu gehören giftige Pflanzen, Lebensmittel, Medikamente, Reinigungsmittel, Pestizide, Schädlingsbekämpfungsmittel, giftige Chemikalien, Schokolade, Alkohol, Koffein, Zigaretten, Knochen, Ratten- oder Schneckenkörner und viele weitere. Einige Hunde können auch allergisch auf bestimmte Substanzen reagieren, was zu Vergiftungssymptomen führen kann.
Symptome von Vergiftungen bei Hunden
Die Symptome einer Vergiftung bei Hunden können je nach Art der giftigen Substanz und der Menge, die der Hund aufgenommen hat, variieren. Zu den häufigsten Symptomen gehören Erbrechen, Durchfall, vermehrter Speichelfluss, Zittern, Krämpfe, Schwäche, Müdigkeit, Verwirrung, Desorientierung, Atembeschwerden, erhöhte Herzfrequenz, veränderte Farbe von Zahnfleisch oder Schleimhäuten, blutiger Urin oder Kot, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Hautausschlag oder andere Hautveränderungen, und in schweren Fällen Bewusstlosigkeit oder Koma.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Symptome je nach Art und Menge der aufgenommenen Substanz unterschiedlich und dass Vergiftungen lebensbedrohlich sein können, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Auch der Zeitpunkt des Auftretens von Vergiftungssymptomen kann sehr unterschiedlich ausfallen und zum Teil erst nach Stunden oder Tagen eintreten.
Prävention von Vergiftungen bei Hunden
Die beste Methode, um Vergiftungen bei Hunden zu verhindern, ist Vorbeugung. Hier sind einige Präventionsmaßnahmen, die helfen können, das Risiko einer Vergiftung bei Hunden zu minimieren:
- Hundeumgebung sicher halten: Achten Sie darauf, dass potenziell giftige Substanzen wie Reinigungsmittel, Pestizide, Medikamente, Schädlingsbekämpfungsmittel und andere Chemikalien außerhalb der Reichweite von Hunden aufbewahrt werden. Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Garten auf giftige Pflanzen und entfernen Sie sie gegebenenfalls.
- Kontrollierte Ernährung: Geben Sie Ihrem Hund nur Hundefutter und Leckereien, die speziell für Hunde formuliert sind. Vermeiden Sie das Füttern von menschlichen Lebensmitteln, insbesondere solchen, die für Hunde giftig sein können, wie Schokolade, Zwiebeln, Avocado, Trauben etc. Online finden sich zahlreiche Listen mit den meisten für Hunde giftigen Lebensmitteln.
- Giftstoffe vermeiden: Achten Sie darauf, dass Ihr Hund keinen Zugang zu giftigen Substanzen wie Alkohol, Koffein, Zigaretten, Knochen, Ratten- oder Schneckenkörnern hat. Seien Sie vorsichtig bei Spaziergängen oder beim Besuch von öffentlichen Orten, um sicherzustellen, dass Ihr Hund nichts Unbekanntes verschluckt.
- Medikamente und Chemikalien sicher aufbewahren: Bewahren Sie Medikamente, sowohl verschreibungspflichtige als auch rezeptfreie, sowie Chemikalien sicher außerhalb der Reichweite von Hunden auf. Entsorgen Sie abgelaufene oder nicht mehr benötigte Medikamente und Chemikalien ordnungsgemäß.
- Aufmerksam sein: Achten Sie darauf, was Ihr Hund draußen schnüffelt oder frisst. Beobachten Sie ihn aufmerksam, insbesondere in unbekannten Umgebungen oder beim Spielen mit anderen Hunden, um potenzielle Vergiftungsgefahren frühzeitig zu erkennen. Informieren Sie sich gegebenenfalls online über aktuelle Giftködermeldungen in Ihrer Stadt. Hierfür sind neben Social Media Gruppen auch Apps (bspw. Dogorama) eine geeignete Quelle für bestehende Giftköderwarnungen.
- Notfallplan haben: Halten Sie die Telefonnummer Ihres Tierarztes und einer Tierklinik in Ihrer Nähe bereit, damit Sie im Falle einer Vergiftung schnell handeln können. Informieren Sie sich über die Symptome von Vergiftungen bei Hunden, damit Sie diese frühzeitig erkennen können.
Fazit
Vergiftungen bei Hunden können schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen und im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein. Prävention ist der beste Weg, um Vergiftungen bei Hunden zu verhindern. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund keinen Zugang zu giftigen Substanzen hat, halten Sie seine Umgebung sicher und seien Sie aufmerksam, um potenzielle Vergiftungsgefahren frühzeitig zu erkennen. Im Falle einer Vergiftung ist es wichtig, schnell zu handeln und professionelle tierärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Notfallkontakte Freiburg
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: 0761 72 266
Kleintierklinik Frank: 0761 503 6660 bzw. im Notdienst: 0761 503 6671





